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Bienenzuchtverein Gratkorn-Gratwein & Umgebung beim Fronleichnams-Standl

  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Seit vielen Jahren ist der Bienenzuchtverein Gratkorn-Gratwein & Umgebung mit einem Stand am Fronleichnamstag vertreten. Auch heuer wurde der Bereich vor dem Pfarrhof wieder zu einem beliebten Treffpunkt für Bienenfreunde, Besucherinnen und Besucher der Fronleichnamsprozession sowie für alle, die regionale Imkereiprodukte schätzen.



Obmann Anton Gruber (l.) und der Gratkorner Erfolgsimker Josef Heschl präsentierten dabei eine Auswahl großartiger Produkte aus eigener Erzeugung. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Prozession nutzten die Gelegenheit, vorbeizuschauen, sich zu informieren und die hochwertigen Produkte zu verkosten. Besonders gerne wurde auch der köstliche Met probiert.



Auch Vizebürgermeister Daniel Schafzahl sowie die Gemeinderäte Günther Bauer, Jan Rohatsch und Riccardo Skringer ließen sich das schöne Angebot am Stand des Bienenzuchtvereins Gratkorn-Gratwein & Umgebung nicht entgehen. Sie nutzten die Gelegenheit, die regionalen Imkereiprodukte zu verkosten und sich mit den Imkern auszutauschen.


Josef Heschl ist mit seinen Imkereiprodukten immer wieder bei Gratkorner Festen, Märkten und Ausstellungen vertreten und vielen längst ein Begriff, wenn es um ausgezeichnete regionale Bienenprodukte geht.


Auch die BIO Imkerei Gruber von Obmann Anton Gruber ist weit über die Region hinaus bekannt. Der kleine Familienbetrieb verkauft Honig und weitere Bienenprodukte ab Hof sowie im Handel. Dabei stehen Qualität, Nachhaltigkeit und kontrolliert biologische Landwirtschaft im Mittelpunkt.


Eine BIO-Imkerei bedeutet weit mehr als nur hochwertigen Honig

Auch wenn man den Bienen natürlich nicht vorschreiben kann, welche Blüten sie besuchen, wird bei der Auswahl der Standorte besonders auf eine möglichst naturnahe Umgebung geachtet. Bienen fliegen rund drei Kilometer weit – daher ist es wichtig, dass sich in diesem Umkreis geeignete Bienenweidepflanzen und möglichst naturnahe Flächen befinden.


Auch die Bienenstöcke selbst bestehen aus Vollholz und werden mit biologischem Holzschutz, etwa Leinölfirnis, behandelt. Ein wesentlicher Punkt ist zudem die Qualität des Bienenwachses. Da Wachs Schadstoffe aus der Umwelt oder aus Medikamenteneinsätzen lange speichern kann, arbeiten Bioimker mit innerbetrieblichen Wachskreisläufen und regelmäßigen Rückstandsuntersuchungen.


Zur Bekämpfung der Varroamilbe werden ausschließlich natürliche Substanzen wie Ameisensäure, Milchsäure, Oxalsäure oder ätherische Öle eingesetzt. Auch bei der Wintereinfütterung wird auf Bio-Zucker geachtet. Während der Saison wird auf Zuckerfütterung verzichtet, damit keine Rübenzuckerreste in den Honig gelangen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die naturnahe Haltung der Bienenvölker. So dürfen Bioimker der Bienenkönigin nicht die Flügel stutzen, damit das Bienenvolk seinen natürlichen Schwarmtrieb ausleben kann. Auch bei der Zucht wird besonders darauf geachtet, mit gesunden und widerstandsfähigen Völkern weiterzuarbeiten.


Die Aufstellplätze der Bienenstöcke werden sorgfältig ausgewählt. Dabei spielen Pollen- und Nektarversorgung, die Beschaffenheit von Wiesen und Wäldern, Wind- und Lärmschutz, Wasserangebot sowie Wärme und Sonneneinstrahlung eine wichtige Rolle.


Der Stand des Bienenzuchtvereins beim Fronleichnamstag zeigte einmal mehr, wie wichtig die Arbeit der Imkerinnen und Imker für Natur, Landwirtschaft und Artenvielfalt ist – und wie sehr regionale Qualitätsprodukte aus der Imkerei geschätzt werden.


BIO Imkerei Gruber

Am Grünanger 1

8112 Gratwein-Straßengel

Ab Hof gibt es keine fixen Öffnungszeiten – bitte einfach kurz vorher anrufen, meistens ist jemand da.


Andreas: 0650 / 461 75 33

Anton: 0664 / 98 31 808

Instagram: @bio.imkereigruber

Web: www.biogruber.at Bienenzuchtverein Gratkorn-Gratwein & Umg.

8112 Gratwein-Straßengel, Am Grünanger 1

Tel.: +43 664 98 31 808


Hier einige Impressionen


 
 
 

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